News
Schreibe einen Kommentar

Woran ich gerade so arbeite

Auf der einen Seite will ich nicht zu viel verraten, auf der anderen Seite nicht den Eindruck erwecken, ich sei untätig. Während der Arbeit lasse ich niemanden über meine Schulter schauen und hüte meine Projekte wie Geheimnisse, von denen manchmal nur die mir vertrautesten Menschen erfahren, wenn mir danach ist. Bis ein Projekt meinen eigenen Ansprüchen genügt, lasse ich niemanden hineinschauen.

Das ging so weit, dass ich regelrecht verleugnete überhaupt zu schreiben. Es war mir nicht unangenehm, ich hatte nur kein Bewusstsein dafür, dass es irgendwen interessieren könnte oder war selber der Ansicht, dass dies meine „Privatsache“ sei. Insofern ist diese Seite für mich ein großer Schritt vor die Haustür.

Hinzu kommt die Tatsache, dass ich es nicht gewohnt bin für jemanden zu schreiben. Ich habe immer nur für mich geschrieben. War ein Text fertiggestellt, ließ ich ihn eine Weile liegen, um ihn dann wieder zu vernichten. Erst seit zehn Jahren hatte bei mir durch ein Einwirken von außen ein Umdenken eingesetzt und ich fing an meine Texte auch sporadisch zu archivieren. Somit gibt es nur wenige Texte von mir, die älter als zehn Jahre sind.

Ich arbeite jeden Tag mehrere Stunden an unterschiedlichen Projekten. Was will man sich darunter vorstellen? Die Arbeit an sechs Romanen, die Ausarbeitung von mindestens drei Weiteren, eine Novelle, dann geistert mir eine Weitere durch den Kopf, ein Blog-Projekt ist in Vorbereitung, täglich fallen mir zusätzlich Erzählungen ein, die festgehalten werden wollen und ein Lyrik-Projekt. Dies umreist nur im Groben, woran ich gerade so täglich arbeite. Ich brauche meine Zeit, bis ich sie freigebe und bitte bis dahin um Geduld.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *