Autor: Daniel

Bloody Eyes

Bloody Eyes

    In einer nicht näher bekannten Stadt in Deutschland wird im Jahr 2018 ein Germanist ermordet. Timo Wächtler und sein Team übernehmen die Ermittlungen. Währenddessen machen seine Frau Nadia und sein sieben Jahre alter Sohn Moritz Bekanntschaft mit dem introvertierten amerikanischen Maler Andrew Francise, der wegen einer Gastprofessur in die Stadt gekommen ist. Der bekommt wiederum ungebetenen Besuch durch seine Jugendfreundin Amanda Valley und das Chaos ist perfekt. Nadia und Andrew scheinen sich zu kennen, obwohl das nicht sein kann. Zudem ist Andrew nicht in der Lage irgendwelche Gefühle zu zeigen. Schließlich kommt heraus, dass Andrew nicht der ist, der er vorgibt zu sein und eine mächtige Organisation spannt im Verborgenen ihre Flügel aus. Andrew widersetzt sich seinen Befehlen Timo zu ermorden und trifft kurz darauf mit der Amerikanerin Kathrin Fines zusammen. Es kommt zum Kampf zwischen zwei Schwertern… Verlag: BoD Seitenzahl:444 ISBN:9783734780066 Taschenbuch:13,99€ Ebook:6,99€ Werfe einen Blick hinein

datenstrom

Der Datenstrom

    Der Datenstrom floss und floss immer. Mal waren weniger Daten auf dem Weg und mal waren es mehr. Er floss immer, immer war er trostlos schwarz, der Datenstrom, der nie aufhörte zu fließen. Flossen die Daten doch immer aus eigener Kraft voran, voran und nie zurück. Ein paar Daten lagen am Rande des Weges und waren auf die anderen angewiesen. Die anderen Daten jedoch scherten sich einen Dreck um sie und flossen weiter. Er floss immer, der Datenstrom, immer trostlos dunkel. Einige Daten flossen anders daher, als die anderen normalen. Sie waren bunt und flossen im Zick-Zack, nicht geradeaus. Die normalen Daten wurden wütend und forderten ihre Löschung. Die Norm musste wieder hergestellt werden. Ruhe und Ordnung im Datenstrom. Er floss immer, der Datenstrom, der immer finster war. Immer geradeaus, immer einer wie der andere. Wer nicht mitfloss, kam in den Papierkorb-Ordner, woraus niemals eine Datei zurückkehrte. Sie wurden gelöscht. Ein Mensch erwachte in diesem Strom und erschrak sich sehr. Er wollte aus diesem schrecklichen Albtraum erwachen, doch er konnte nicht, war er …

Wie dumm?

Dumm Die Dumm Wie Dumm Die Frage bleibt Warum Warum halten sie uns dumm? Denn wer nicht lernt und reflektiert Der blödelt schnell und ungeniert Wissen nie, was richtig ist Glauben einfach jeden Mist Dumm Die Dumm Wie Dumm Die Dummen bleiben stumm

Was denke ich zum Thema Autismus?

Offen gestanden habe ich schon ein Problem mit dem Begriff an für sich. Der Begriff Autismus beinhaltet schon in seiner Ausprägung den Anschein des Krankhaften und Gestörten. Die häufige Verwendung dieses Begriffs führt so in meinen Augen zu der stark verbreiteten Meinung es handle sich um eine Störungskrankheit, die irgendwie also auch behandelt werden könne, müsste. Angesichts der Leiden, die durch verschiedenste Therapien(ABA- und ich hielt den Behaviorismus für eine überwundene Ideologie) und skurrile Behandlungsmethoden(MMS- Industriebleichmittel, die anal in den Darm gespritzt werden und dort schwere Verätzungen verursachen) der längeren und jüngsten Vergangenheit verursacht worden sind, oftmals bei Kindern, welche das Unrecht unmittelbar der Selbstsucht ihrer Eltern zu verdanken haben und dem wehrlos ausgesetzt sind, sehe ich mich dazu veranlasst, solchen Ansätzen jeden Raum der Diskussion zu nehmen. Das muss schon beim Begriff anfangen. Ich möchte nicht von Autismus, sondern viel lieber von autistischen Menschen reden. Hier möchte ich nochmals hervorheben, es ist von Menschen die Rede. Autistische Menschen. Autisten oder autistische Menschen sind viel unterschiedlicher als man oft glauben möchte. Nicht einer lässt sich …

display-drops

Display-Drops

Fließend fließen die schwarzen Fäden das Türenfenster entlang. Sachte wankt der Wagen in den leichten Kurven. Das Licht flimmert ab und zu. Hier unten ist Licht alles, ohne versinkt alles nur in die Dunkelheit der Fäden. Monoton rattern die Ränder und quietschen in jeder kleinen Kurve, weil sie gegen die Schienen reiben. Unerträglich dieses Geräusch. Irgendwo ist ein Fenster offen. Warum eigentlich? Ein Geruch von alten Staub und Öl, ein Duft wie es ihn nur hier unten gibt. So duftet die Finsternis. Diese Schwärze. Sie schaut aus dem Fenster und ihre Augen folgen den schwarzen Fäden, als würde es hier etwas Besonderes zu sehen geben. Nein, nichts, zwischen den Fäden spiegelt sich einzig ihr Angesicht. Sie steht an einer Tür und lehnt sich gegen eine Trennwand ohne sich festzuhalten. Der fahrende Wagen drückt sie sachte mit dem Rücken gegen die Wand und hält sie fest. In Gedanken hat sie vergessen, dass in ihren Ohren Stöpsel stecken und sie mit ihrer Lieblingsmusik direkt aus ihrem Phone versorgen. Eines hört sich an wie das andere, nur klingen …